Bericht zur 1. Mitgliederversammlung

09.05.2012

Engagierte Diskussionen, viel Lob und konstruktive Kritik sowie zahlreiche Anregungen prägten die Mitgliederversammlung des Stuniken-Clubs am 08. Mai im Stuniken-Haus. 101 Mitglieder waren der Einladung des Vorstandes gefolgt - und auch der äußere Rahmen erinnerte an die Gründungsversammlung des Clubs am 20. Juli 2011: Dicht gedrängt saßen und standen die Mitglieder im Wintergarten und im Clubraum. Nur dass das Ambiente heute ein ganz anderes ist als zur Zeit der Gründungsversammlung. Präsident Heinz Harling machte zu Beginn der Versammlung deutlich, wo er den Stuniken-Club im Hammer Leben verortet sehen möchte: Als eine „interessante Mischung aus Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsclub“, der sich „solide und nachhaltig im Leben unserer Stadt etabliert“. Gerade die Veranstaltungen des Clubs, so Harling, hätten das Leben in Hamm bereichert. Als besonderes Highlight nannte der Präsident die  beiden hochschulorientierten Veranstaltungen und versprach für die Zukunft zahlreiche interessante Veranstaltungen. Besonders dankte Harling den Mitgliedern, die in Eigeninitiative Veranstaltungen im Club organisiert und erfolgreich durchgeführt haben. Stellvertretend nannte Harling das Literarische Quintett, den philosophischen Abend, das Unternehmerfrühstück der Wirtschaftsförderung und dankte allen Mitgliedern, die durch Einzelinitiativen das Clubleben bereichern.

Dass  aber genau hier auch in Zukunft Initiativen der Clubmitglieder gefordert sind, daran ließ der Präsident keinen Zweifel. Veranstaltungen und Clubangebote, so Harling, seien nicht nur Aufgabe des Vorstandes, der auch auf die Ideen und die Initiative aller Mitglieder angewiesen ist. Dass er sich hier in Zukunft noch mehr Engagement wünscht, wurde auch in der anschließenden Diskussion deutlich. 

Ein Manko besteht in der derzeit mangelnden Frequenz vieler Clubmitglieder in „ihrem Club“. Das sieht nicht nur Präsident Harling so, sondern wurde auch in der anschließenden Darstellung der Vorstandsmitglieder Markus Dünnebacke und Roland Schürkamp deutlich: Nach der Anfangseuphorie der Startphase ist der Umsatz derzeit noch nicht aufwandsdeckend. So zog sich der Appell „ein Club lebt von seinen Mitgliedern die sich in ihrem Club treffen“ wie ein roter Faden durch den Abend. Zahlreiche engagierte Beiträge von Mitgliedern belegten, dass das Anliegen, den Stuniken-Club fest im Hammer Gesellschaftleben zu etablieren, äußerst lebendig ist. Verbesserung des Service im Club, vermehrt kleine Gerichte in guter Qualität zu günstigen Preisen, gezielte Angebote zum Kennenlernen anderer Clubmitglieder (get together, cross table dinner, etc.), Auflockerung der Atmosphäre durch Lounge-Inseln, eine Online-Plattform zum Verabreden mit anderen Clubmitgliedern etc., waren u.a. die Anregungen, die von Seiten der Mitglieder an den Vorstand gerichtet wurden. Stellvertretend für den Vorstand versprachen Präsident Harling und der 1. Vorsitzende Dr. Lutz Münnich, dass der Vorstand selbst über ein umfangreiches Maßnahmenpaket nachdenke und dabei die Anregungen der Mitglieder einbeziehen wird. So soll es zeitnah einen „Ideenabend“ für Mitglieder geben, in dem diese ihre Vorstellungen zum zukünftigen Clubleben beitragen können.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer Torsten Cremer und Reiner Klüsener wurde der Vorstand bei eigener Enthaltung ordnungsgemäß entlastet. Die Mitgliederversammlung beschloß auf Antrag des Vorstandes die Satzungsänderung, die Zahl der ordentlichen Mitglieder von derzeit 350 auf 500 zu erhöhen (Begründung: Warteliste von mehr als 60 Personen) sowie auf Antrag eines Mitglieds die Öffnung des Clubs im Winterhalbjahr (Oktober bis März) an Sonntagen. Zudem soll auch weiterhin für andere gesellschaftliche Gruppen im begrenzten Umfang die Möglichkeit eingeräumt werden, sich im Stunikenhaus zu treffen.

Fazit: Eine engagierte Mitgliederversammlung, zahlreiche Anregungen für das zukünftige Clubleben, konstruktive Hinweise für die Weiterentwicklung des gastronomischen Angebotes und der Hinweis von Präsident Heinz Harling an alle Mitglieder: „ Alles beginnt mit Ihren regelmäßigen Clubbesuchen, denn ohne Ihren Besuch gibt es kein Clubleben und ohne einen auskömmlichen Gastronomieumsatz ist der Club langfristig nicht überlebensfähig.“ Genau dafür gilt es jetzt die Grundlagen zu schaffen.

Autor: Ludger Dabrock